Zeichen setzen in der Hauptstadt: Bericht von der AfD-Demonstration in Berlin

Es war der zweite Großauftritt der Alternative für Deutschland in der Hauptstadt – und angesichts des desolaten Zustands von Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit in Deutschland muss man wohl unzweifelhaft sagen: Generalprobe und Premiere sind beide als veritable Achtungserfolge zu verbuchen. Dass es bereits im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 gelingen konnte, eine Demonstration mit 5000 patriotischen Regierungskritikern mitten in einer gesellschaftlichen Kloake wie Berlin auf die Beine zu stellen, hätte ich noch vor wenigen Jahren für völlig unmöglich gehalten. Am gestrigen Sonntag konnte diese Zahl offenbar noch einmal gesteigert werden – selbst der linksradikale FU-Politologe Hajo Funke räumt immerhin 6.000 ein! Zwar haben der linksextreme Mob und seine antideutschen Kollaborateure natürlich auch am gestrigen Nachmittag eine größere Zahl an Demonstranten zusammengetrommelt als die AfD, doch der bloße Vergleich kann kein ernsthafter Maßstabe für die Tagesform beider Lager sein, da die AfD unter ganz anderen Bedingungen in den Ring stieg.

Denn während die AfD-Gegner sämtliche Kartellparteien, etablierte Medien, Staatskirchen, Gewerkschaften und Universitäten als propagandistische Multiplikatoren auf ihrer Seite hatten und das Gelände der FU Berlin ganz offen für ein linksterroristisches Blockadetraining genutzt werden konnte, riskierte jeder Teilnehmer der AfD-Demonstration Leben und Gesundheit, berufliche Sicherheit und soziale Existenz. Die Buntheit und Vielfalt im tolerantesten aller deutschen Staaten sieht so aus, dass nicht wenige Familienangehörige aus blanker Furcht auf ihre Liebsten einredeten, dass sie doch lieber nicht an der Demonstration teilnehmen sollten.

Im NRW-Kurier hat Gerd Mühlenhoff all diese Aspekte treffend auf den Punkt gebracht: Die AfD habe, so Mühlenhoff, „am Sonntag ihren Mut unter Beweis gestellt, selbst im tiefroten Berlin gegen eine Phalanx aus Alt-Parteien, Linksindustrie und einen mobartigen Pöbel ihr Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit einzufordern.“ Dem vorausgegangen sei „eine Mobilisierungskampagne der Gegner dieser demokratischen Grundrechte, was aber, trotz aller medialer und politischer Machtmittel, die dieser Szenerie zur Verfügung stehen, gerade einmal knapp 15.000 ‚Buntbürger’ auf den Plan rufen konnte. Mühlenhoffs Fazit: „Angesichts dieser Machtverhältnisse – das komplette politische, mediale, kirchennahe, gewerkschaftliche und sich als ‚sozial’ maskierende Establishment gegen eine einzelne Partei wackerer Aktivisten für das Heimatland – wirkt die Teilnehmerzahl der halboffiziösen Anti-AfD-Kaolition beschämend gering.“

Man kann Mühlenhoff nur beipflichten und zugleich hinzufügen, dass der Mut all jener, die trotz all dieser Zustände den Weg zur AfD-Demonstration wagten, gar nicht hoch genug geehrt und gewürdigt werden kann. Es sind diese Zivilcourage zeigenden Bürger, auf die das Land am ehesten hoffen könnte, wenn es tatsächlich einmal eine Neuauflage einer totalitären Diktatur geben sollte – ganz im Gegensatz zu jenen erbärmlichen Typen, die über das Wehren von Anfängen fabulieren, die sie selbst permanent zulassen und befördern.

Als ich gegen Mittag den wegen der Antifa bereits völlig im Chaos versunkenen Hauptbahnhof erreichte, hatte ich bereits „so’n Hals“, weil ich über mein Mobiltelefon lesen konnte, wie die „Bild“-Zeitung sich in einem hämischen Artikel köstlich darüber amüsierte, dass ein aus Leipzig anreisender AfD-Bus mit Steinwürfen an der Weiterfahrt gehindert wurde. Ein Aufschrei anderer Journalisten oder gar eine Verurteilung derartiger Pogromhetze in einem Millionenblatt war nicht zu vernehmen. Offenbar ist es für manche Journalisten eine amüsante Vorstellung, wenn möglicherweise mitfahrende Kinder sich nach einem Steinwurf das Genick brechen könnten, weil ihre Eltern keinen gefestigten Klassenstandpunkt haben und sich am multikulturellen Sozialismus vergangen haben. Mit solchen und anderen Hasstexten in der Staatspresse war bereits im Vorfeld der Demonstration klar gewesen, dass sich die „Berichterstattung“ über diese Veranstaltung auf dem Niveau von SED-Propaganda bewegen würde. Wenn angesichts dieser Zustände die „Zeit“ dann auch noch die Gesinnungsdiktatur leugnet („Jeder darf seine Meinung sagen, Widerspruch ist erlaubt – Die AfD-Demo und die zahlenmäßig viel stärkeren Gegenproteste zeigen, dass der politische Diskurs funktioniert“), dann ist das an Dummdreistigkeit und perfider Opferverhöhnung nicht zu überbieten.

Im Hauptbahnhof war die Lage nicht weniger unerträglich: Polizisten waren so gut wie nicht in Sicht, und wenn man doch mal einen Beamten befragten konnte, blieb mir wegen ihrer dünnen Auskünfte schleierhaft, über welchen Weg wie ich ohne ein lebensgefährliches Vabanquespiel die AfD-Bühne erreichen könnte. Auch an der Bühne machte die Polizisten – vermutlich mit gebundenen Händen angesichts eines politisch verpennerten Berliner Senats – keine Anstalten, den Mob von der Demonstration fernzuhalten. Ein Trost war immerhin die beachtliche Teilnehmerzahl und das imposante Fahnenmeer, die mit Blick auf den Heimweg vorausschauend als einklappbare Exemplare angeboten wurden. Da die Fahne dennoch zu klein für meinen Rucksack war und ein Verstecken der Flagge trotz des Zuredens durch andere Fahrgäste nicht in Frage kam, wurde ich natürlich auf der Heimreise schon nach wenigen Minuten mehrfach angepöbelt und bedroht. Das soll eine „deutsche“ Hauptstadt sein! Es ist immer wieder beeindruckend, wie friedlich alle AfD-Demonstranten trotz dieser staatlich geförderten linksextremen Dauergewalt bleiben und dass niemand die Nerven verliert.

Inhaltlich wurde in den Reden eine breite Themenpalette von der Bildungs- über die Wirtschafts- und Sozialpolitik bis hin zur Einwanderungspolitik geboten. Die Liste ist nachfolgend angeführten Reden ist unvollständig und stellt keine Priorisierung vor, denn ich habe schlichtweg nur einen Teil mitbekommen können: Alexander Gauland thematisierte erneut das gestörte Verhältnis der Eliten zu Deutschland und ihre übersteigerte Fremdenliebe. Andreas Kalbitz beschäftigte sich mit sozialen Schieflagen etwa auf dem Wohnungsmarkt, mit dem Verfall der Leistungsgesellschaft sowie mit der desaströsen Bildungspolitik („staatlich institutionalisierte Verdummung“) und Außenpolitik. Georg Pazderski machte darauf aufmerksam, dass Berlin als die einzige europäische Hauptstadt die Wirtschaftsleistung des Landes nach unten zieht und erinnerte an die rechtsfreien Räume und die beispielleise Verwahrlosung in Berlin. Nichts von alledem war natürlich in der Abrichtungspresse zu lesen. Dort stilisierte das „Springer“-Blatt „B.Z.“ lieber eine linksradikale Krawallrentnerin zur Märtyrerin, weil sie von der Polizei zu hart angefasst worden sei, nachdem sie – wie sie selbst zugibt – einen Platzverweis ignoriert hatte.

Irgendwo im Bereich zwischen 30 und 35 Grad brannte uns die Sonne auf die Platte, was die Lautstärke beim Rufen der Parolen verständlicherweise ein wenig dämpfte – ich benötigte besondere Kondition, da ich in der vorherigen Nacht noch in einem der angeblich 70 Clubs tanzte, die zum „wegbassen“ der AfD-Demo aufriefen. Dort spielte die Demonstration allerdings abgesehen von einem wenig sichtbaren Plakat kaum eine Rolle, und Vieles spricht dafür, dass Discobetreiber und Discobesucher nach dem Verlassen der Discothek nicht selten am Hauptbahnhof getrennte Ausgänge wählten… Das Köpenicker „Schabernack“ als einer der angeblichen 70 Clubs, die gegen die AfD hetzten, ist übrigens seit 2014 geschlossen – so viel zur Glaubwürdigkeit der Teilnehmerzahlen bei den AfD-Gegnern.

Eines muss man ihnen aber lassen: Die künstlerische Präsentation der Demonstrationsschiffe hatte eine gewisse Ästhetik und sorgte bei mir für einen kurzen Sympathiemoment, zumal ich jegliche politische Transparente vergeblich suchte. Ein Journalist einer österreichischen Zeitung fragte mich bei der Betrachtung eines Fotos sogar verwundert, was es denn mit diesen Schiffen „auf sich hat“. Verbergen sich hinter dieser Entpolitisierung womöglich bereits politische Selbstzweifel, Zerfallserscheinungen und ein unbewusstes langsames Dämmern, dass die Pflege des AfD-Feindbilds nur noch irrational und schizophren ist?

Gez. Lion Edler, 28.05.2018

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„Zukunft Heimat“ demonstriert mit tausenden Patrioten in Cottbus

Zukunft Heimat 24-02-2018 Nr3

Das Foto zeigt meine Wenigkeit bei der heutigen „Zukunft-Heimat“-Demonstration auf dem Altmarkt in Cottbus. Angesichts der permanenten und vom Medienkartell penetrant und rotzfrech beschönigten Gewalt- und Messer-Attacken junger Einwanderer in Cottbus kamen trotz klirrender Kälte erneut tausende Patrioten zusammen, um gegen die unerträgliche Einwanderungspolitik und den Ausverkauf Deutschlands zu protestieren.

Um eines gleich klar zu sagen: Ich habe in allen Redebeiträgen noch nicht einmal die Spur von Hetze gegen Minderheiten vernommen, sondern nur scharfe, aber legitime Kritik an politischen Zuständen. Auch von den gezeigten Transparenten empfand ich lediglich ein einziges als zu weitgehend. Der bekannte Publizist und Redner Götz Kubitschek kritisierte in seiner Ansprache sogar ausdrücklich einige aktuellere Äußerungen der AfD-Politiker André Poggenburg und Jens Maier und betonte, dass solche Aussagen der AfD schaden würden. Man könne scharf in der Sache, aber zivilisiert im Ton agieren, so Kubitschek. Man solle sich im Ton kein Beispiel am politischen Gegner nehmen.

Zugleich betonte Kubitschek, dass die Zeit der Rechtfertigungen aufgrund unserer politischen Meinung endlich vorbei sei und dass der Einzug der AfD in den Bundestag zu einer Normalisierung des Meinungsklimas führe. In zwei Jahren, so Kubitschek, werde man viele dieser heutigen Rechtfertigungs-Debattten als „Kinderkram“ einordnen. Weitere gelungene Rede-Beiträge unter anderem vom AfD-Bundestagsabgeordneten Hansjörg Müller sowie der kurdischen Menschenrechts-Aktivistin Leyla Bilge rundeten die Veranstaltung ab.

Selbst die Presse musste einräumen, dass „nach Einschätzung von Beobachtern“ mehr als 2.000 Personen gekommen seien, während „Zukunft Heimat“ von 5.000 gesprochen habe. Für eine 100.000-Einwohner-Stadt ist dies mehr als beachtlich. Hervorzuheben ist auch, dass das Publikum keineswegs nur aus „alten weißen Männern“ bestand, wie die verkommenen Medien mit ihren erbärmlichen Klischees suggerieren wollen: Man sah Familien, Frauen, Bürgertum, ganz normale Jugendliche.

Wahrscheinlich ist es übrigens auch das erste mal in meinem an Demonstrationen reichen Leben, dass ich in Deutschland demonstrieren konnte, ohne meine Gesundheit und mein Leben in latenter Gefahr zu sehen. Denn die sogenannten „Antifaschisten“ waren nicht in Sicht. Pöbeleien waren ebenfalls nicht zu erkennen, und die Gegendemonstrationen „haben offenbar nicht stattgefunden“ („Märkische Allgemeine Zeitung“). Tja, Cottbus ist eben zum Glück nicht Berlin, Hamburg oder Köln…

Verbesserungswürdig finde ich, dass aus meiner Sicht zu wenige schwarz-rot-goldene Fahnen zu sehen waren – das war bei Pegida besser. Andererseits ist gegenüber „Pegida“ als Pluspunkt zu verbuchen, dass sich bereits der Titel „Zukunft Heimat“ im Unterschied zu „Pegida“ ausschließlich FÜR etwas und nicht GEGEN etwas ausspricht. Diese politische und sprachliche Manifestation des Anspruchs, dass man nicht nur Protest ausübt, sondern auch von eigenen Werten getragen ist und dass man jenseits des Protests sehr wohl auch Lösungen und Auswege anzubieten hat, finde ich immer wieder sehr wichtig.

Viele beklagen, dass oftmals zwar bei Facebook gemeckert wird, aber nichts gegen die Zustände getan wird. Nun, ich bin froh, dass ich heute etwas getan habe und auch weiterhin tun werde. Weil auch ich einmal eine Familie gründen will und ich dann meinen Kindern nicht sagen will, dass ich diese erbärmlichen politischen und gesellschaftlichen Zustände tatenlos hinnahm. Dieser Bericht mag deshalb als kleine Ermutigung gelten: Einigkeit und Recht und Freiheit!

gez. Lion Edler, 24. Februar 2018

„Halt bloß die Klappe!“ – Als konservativer Student am Otto-Suhr-Institut

Es ist so weit: Ich darf verkünden, dass mein erstes Buch mit dem Titel „Halt bloß die Klappe! – Als konservativer Student am Otto-Suhr-Institut“ nunmehr käuflich erworben werden kann.

 

Zur Handlung des Buchs:

Ein konservativer oder genauer gesagt „national-konservativer“ Student, der bei der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ und anderen Medien schrieb, wagt sich in die Höhle des Löwen und beginnt sein Studium der Politikwissenschaft an der an der FU Berlin am Otto-Suhr-Institut, das als linke Hochburg gilt. „Halt bloß die Klappe!“, lautete der Ratschlag eines „Junge-Freiheit“-Autors und anderer Weggefährten. Soll heißen: Der Student Lion E. sollte sich lieber politisch verbergen, um den Abschluss des Studiums nicht zu gefährden. Ein absurdes Versteckspiel beginnt, und die introvertierte Hauptfigur geht mit gespaltener Zunge durch das Studium. Doch die „Tarnung“ fliegt auf, woraufhin Linksextreme das Studium des Studenten zu sabotieren versuchen. Zusätzlich wird Lion E. auf einem anonymen Denunzianten-Flugblatt mit Vorwürfen wie „Rechtspopulist“ und „Neue Rechte“ angefeindet. Die meisten Professoren tauchen ab, doch viele Studenten und Dozenten sind angeekelt über die Methoden des politischen Umgangs. Eine Campuszeitung distanziert sich von dem konservativen Studenten, prangert aber zugleich die Methoden der Denunzianten an – doch die eher linke Studentenzeitung wird längst selbst von den Antifa-Fanatikern verdächtigt und bewegt sich auf einem schmalem Grat des Spielraums…

Der Handlungszeitraum des Buchs fällt in die Zeit der AfD-Gründung, sodass das Buch ein Portrait einer Universität in Zeiten des politischen Umbruchs zeichnet. Dabei will der Autor nicht belehren oder seinerseits einseitig die linken Studenten denunzieren, sondern lediglich berichten und dem Leser das Urteil überlassen. Zwar kommt die politische Linke nicht gut weg, doch immer wieder ergänzen auch Zwischentöne und Differenzierungen das Gesamtbild. Denn wie sich bei genauerer Betrachtung herausstellt, ist Manches komplizierter als angenommen. Und das Fenster für eine Erweiterung des Meinungsspektrums beginnt sich sogar an den Universitäten zu öffnen…

 

Weitere Informationen zum Buch, sowie eine Lese-Probe und ein Formular für die Buchbestellung finden sich hier.

Darüber hinaus will ich auf mein Interview mit dem Blog „Journalistenwatch“ aufmerksam machen, das am Freitag veröffentlicht wurde. Das Interview handelt von dem Buch und von der allgemeinen politischen Lage an deutschen Hochschulen. Hier kann das Interview nachgelesen werden.

Die ersten Reaktionen auf das Buch sind sehr positiv; ich bin gespannt auf weitere Rückmeldungen – vielleicht ja auch von der „anderen Seite“.

Was sich laut Merkel „nicht wiederholen“ darf

von Lion Edler / 5.September 2017

Die FAZ vermeldete am Sonntag, dass die Bearbeitungszeit bei Asylverfahren im „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (Bamf) GESTIEGEN ist: Von durchschnittlich 10,4 Monaten im 1.Quartal 2017 auf 11,7 Monate im 2.Quartal 2017.

Ich fasse also zusammen:

1.) Merkel hat versprochen, dass die Zahl der Asylbewerber deutlich sinken soll, weil 2015 „sich nicht wiederholen darf“. Die Realität: Sie steigen schon wieder.

2.) Merkel hat versprochen, dass eine „nationale Kraftanstrengung“ durchgeführt wird, damit endlich verstärkt abgeschoben wird. Die Realität: Die Zahl der Abschiebungen ist gesunken, und mit den Stimmen der CSU wurde ein ABSCHIEBE-STOPP nach Afghanistan beschlossen.

3.) Merkel hat versprochen, dass sie alles tun werde, um die Bearbeitungszeit der Asylverfahren beim Bamf zu verringern. Die Realität: Sie steigt (siehe oben).

Fazit: In allen drei Kernproblemen der Asylpolitik ein politisches Totalversagen. Merkel sagt dummdreist, dass sich 2015 „nicht wiederholen“ dürfe, aber in Wahrheit hat es sich schon dreimal wiederholt.

Und zwar deshalb, weil die Bundesregierung in Wirklichkeit gar nicht den Willen und das Interesse hat, auch nur eines der drei Probleme zu lösen. Die ersten beiden Probleme will sie nicht lösen, weil sie aus ideologischen Gründen der Meinung ist, dass so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland kommen sollten. Das dritte Problem (und natürlich auch die ersten beiden Probleme) will sie nicht lösen, weil kürzere Bearbeitungszeiten auch weniger Bamf-Arbeitsplätze und weniger Geld für die milliardenschwere Asyl- und Gutmenschen-Industrie bedeuten würde, zu dessen Knecht die Politik längst geworden ist.

Staatsanwaltschaft Berlin: Jusos sind infantil

von Lion Edler / 22.August 2017

Bezüglich meiner Anzeige gegen die Jusos (wegen des von den Berliner Jusos bei Facebook verbreiteten Aufrufs „Bollerwagen klauen, Herrentag versauen!“) hat mir nun nach zwei Monaten die Staatsanwaltschaft Berlin geantwortet. Man habe von Ermittlungen abgesehen. Die Aussage sei „aufgrund der Infantilität der Aufforderung“ nicht ernst zu nehmen. Daher handle es sich um eine „von der Meinungsfreiheit gedeckte Unmutsäußerung“. Ja ne, is klar… Aber immerhin ein Teilerfolg, dass die Jusos jetzt höchstrichterlich als „infantil“ bezeichnet wurden.

Jusos Berlin - 25-05-2017 - Bollerwagen
StA Berlin - 16-08-2017 - Jusos Aufruf zu Bollerwagen Nr1 anStA Berlin - 16-08-2017 - Jusos Aufruf zu Bollerwagen Nr2 an