Lions Dschungel – Das Blog von Lion Edler

Kommentare über Politik, Gott und Welt

Zur Erinnerung…

Meine Prognose zum Asylwahn erwies sich als geradezu erschreckend treffsicher:

Bereits im September 2015, also mehrere Monate VOR den „Vorfällen“ in Köln in Bautzen, schrieb ich in diesem Blog folgende Worte im Text „Mit Jungmännern in den Untergang“:

„(…) Aus naheliegenden Gründen werden große Teile der Asylbewerber zunächst schlechte Karten bei den hiesigen Frauen haben. Eine Minderheit wird freilich dazu übergehen, sich mit Gewalt und Zwang zu nehmen, was sie auf freiwilliger Basis nicht bekommen wird – doch damit nicht genug. (…)
Diese doppelte Demütigung, die sie nicht nur als individuelle, sondern als kollektive Demütigung ihrer Ethnie empfinden werden, kann zwangsläufig nur zu Hass und Gewalt gegen die weißen Deutschen führen. Dies wiederum wird zu einem Anstieg von Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus führen, sodass eine Spirale der blutigen Eskalation in Gang gesetzt wird.
Viele Muslime, die ihren Glauben zunächst im Rahmen der Gesetze leben, werden sich daher von islamistischen Scharfmachern radikalisieren lassen. Bei etwaigen Gewalttaten und Sexualverbrechen an Deutschen wird es einen Freibrief durch eine „deutsche“ Justiz geben, die bereits jetzt wie eine türkische Besatzerjustiz agiert und Einheimische zum Freiwild gemacht hat. (…)“

Quellen:

https://lionsdschungel.wordpress.com/2015/09/11/mit-jungmaennern-in-den-untergang/

http://ef-magazin.de/2015/09/11/7461-asylpolitik-mit-jungmaennern-in-den-untergang

Überflüssig zu erwähnen, was ich mir damals vom progressiven Mob alles anhören musste: „Hass gegen Flüchtlinge“, und so weiter, und so fort. Und heute denkt der progressive Mob natürlich nicht daran, sich bei den Asylkritikern zu entschuldigen.

Wie Karlheinz Weißmann einmal zu seiner frühen Kritik an den Ganztagsschulen sagte: „Typisch Konservativ – wie immer: Die Anderen haben triumphiert – und ich habe Recht behalten.“

Hier (ab ca. 26:15 Min.) sagt Weißmann das (ich war dabei, als diese wirklich höchst interessante Diskussion stattfand):

Der ,,Spiegel“ und seine Vertrauensfrage an die Leser

von Lion Edler / 14.2.2016

In seiner aktuellen Ausgabe wendet sich der „Spiegel“ unter der Überschrift „Die Vertrauensfrage“ an die Leser. Das Verhältnis zwischen der Presse und ihren Lesern „scheint gestört“, heißt es da. Viele Deutsche würden den Medien misstrauen, Manche hegten sogar Hass gegen Journalisten. In Bezug auf die Vertrauenskrise fragt der „Spiegel“ deshalb: „Wie konnte es so weit kommen?“ Nun, bei der Beantwortung dieser Frage will ich gerne behilflich sein. Gerne erläutere ich den verwunderten „Spiegel“-Machern, warum viele Medienkonsumenten einem erheblichen Teil der Leitmedien vorwerfen, linkslastig zu manipulieren, regelrechte Propaganda zu betreiben und unerwünschte Meinungen zu stigmatisieren – Vorwürfe, die der „Spiegel“ in seinem aktuellen Artikel als völlig unbegründet abtut.

Die offenkundigen Ursachen für die Vertrauenskrise kann man schon auf dem „Spiegel“-Titelbild der vorletzten Ausgabe erkennen. Die AfD-Parteivorsitzende, Frauke Petry, wird dort über der Schlagzeile „Die Hassprediger“ abgebildet und in einer Fotomontage vor der Kulisse eines NS-Reichsparteitags gezeigt. Die mediale Vertrauenskrise könnte aber auch damit zu tun haben, dass ein „Spiegel“-Interviewer in der aktuellen Ausgabe den Grünen-Politiker Boris Palmer mit der NPD vergleicht, nur weil dieser meinte, dass man die Asylpolitik für die „große Mehrheit im Land“ machen müsse. Diese Mehrheit wolle nun mal keine Veränderung ihrer Lebensverhältnisse, argumentierte Palmer, woraufhin der „Spiegel“-Journalist allen Ernstes repliziert: „Das klingt wie ,Unser Volk zuerst‘, ein NPD-Slogan.“

Die Vertrauenskrise könnte aber auch damit zu tun haben, dass der SVP-Politiker Roger Köppel in der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“ mit dem primitiven linken Kampfbegriff des „Rechtspopulismus“ belegt wird. Natürlich heißt es in Berichten über die Linkspartei oder die Grünen niemals „die linkspopulistischen Grünen forderten…“. Derartige Stigmabegriffe, die den Leser schon im Vorfeld in die gewünschte ideologische Bahn lenken sollen, findet man im „Spiegel“ nur in Berichten über „rechtspopulistische“ Parteien. Die Trennung zwischen Bericht und Kommentar, die man sonst so gerne als Monstranz vor sich herträgt, spielt bei der Berichterstattung über AfD, SVP und Co keine Rolle mehr.

Die Ursachen für die Vertrauenskrise finden sich weiterhin schon in dem „Spiegel“-Artikel, der dieser Vertrauenskrise auf den Grund gehen will. Schon bei der Bebilderung auf den ersten Seiten des Artikels wird die Anja-Reschke-Methode angewandt: Unter der Überschrift „Pressehetze aus sozialen Netzwerken“ wird alles in einen Topf geworfen. Harte, aber legitime Kritik an den Medien („Alles nur Lügenblätter“, „Wahrheitsgehalt eurer Artikel im 1stelligen Prozentbereich“) wird in eine Reihe mit Entgleisungen („Abschaum“) und Drohungen („Euch kriegen wir auch noch! Redaktionsnamen, Angehörige und Familie“) gestellt. So wird schon zu Beginn des Artikels klargestellt, in welche Ecke jene Personen gehören, die sich in ihrer Medienkritik nicht so akademisch-differenziert und ausgewogen auszudrücken wissen: Wer von „Lügenblättern“ spricht oder „gleichgeschaltete Propaganda“ kritisiert, der wird bereits in einen Topf mit Gewaltdrohungen und wüsten Pöbeleien gesteckt.

Aber immerhin – der Artikel geht teilweise in die richtige Richtung und macht kleine Zugeständnisse an die Kritiker des Asylwahns. Dabei wird einmal mehr deutlich, dass Theorien über „gekaufte Journalisten“ oder eine angebliche Abhängigkeit von der Politik in die Irre führen. Das Problem besteht vielmehr darin, dass es nachweislich ein massives Übergewicht von linksliberalen Journalisten gibt. Die entsprechenden Leitwölfe sorgen für das Klima des moralischen Prangers gegenüber den abweichenden, liberalen und konservativen Journalisten. Der ehemalige „Focus“-Chefredakteur brachte es 2005 in einem „FAZ“-Interview auf den Punkt. Markwort begründete damals, warum er es ablehnte, den „Stern“ zu übernehmen: Er habe keine Lust gehabt, „mit einer Badehose in dieses Haifischbecken zu springen“. Denn: „Der ,Stern’ war damals geschlossen links. Wenn bei mir in der ,Focus’-Redaktion jemand sagt, der Schröder ist ein guter Kanzler und der Fischer hat Qualitäten, dann ist das ein normaler Diskussionsbeitrag. Wenn damals beim ,Stern’ jemand gesagt hätte, der Strauß ist tüchtig, da hätte sich zu dem keiner mehr in die Kantine gesetzt.“

Und genau das ist das Kernproblem der deutschen Medienlandschaft, und nichts anderes. Das Bedürfnis nach sozialer Akzeptanz sorgt dafür, dass die bürgerlichen Leitmedien („Focus“, „BILD“, „Welt“ usw.) sich selbst die Zähne ziehen und vor den linken Leitjournalisten kapitulieren. Die „Focus“-, „BILD“- und „Welt“-Journalisten können sich nun weiterhin darauf verlassen, dass sich in der Kantine jemand zu ihnen setzt. In dem aktuellen „Spiegel“-Artikel wird dieser Linkskonformismus mit bemerkenswerten Sätzen indirekt bestätigt. Der „Spiegel“ rekapituliert noch einmal den Asylsommer 2015: „Es waren Tage, in denen das Land von sich selbst überrascht war, von seiner Beliebtheit im Ausland, davon, dass Deutsche nicht nur Flüchtlingsheime anzünden, sondern millionenfach helfen.“ Die „Spiegel“-Autoren versuchen nun in diesem Zusammenhang, ihren damals unkritischen journalistischen Kurs zu rechtfertigen: „Auch Journalisten haben Erwartungen und Ängste, politische Überzeugungen, ethische Werte.“ Das stimmt: Frauen, Ausländer und Schwule bilden die ideologischen Fetische des linksliberalen Journalismus.

Und dann schreibt der „Spiegel“ noch folgende bemerkenswerte Sätze, die man als Bankrotterklärung für den sogenannten „kritischen Journalismus“ bezeichnen kann: „Dieses andere Deutschland war in jenen Tagen die große Nachricht. Und wie jede Nachricht überstrahlte sie alles. In diese Situation sofort mit der kritischen Frage hineinzugrätschen, ob das alles überhaupt funktionieren kann, könnte vielleicht etwas viel verlangt sein. Auch Journalisten leben nicht außerhalb der Zeit.“ Die „Spiegel“-Autoren geben also indirekt zu, dass sie sich im Sommer 2015 an einem zeitgeistigen Massenwahn beteiligt haben, der unser ohnehin kaputtes Land ins tödliche Unglück stürzen wird.

Es ist entlarvend und possierlich. Beinahe unverhohlen wird mit diesen Sätzen zugegeben, dass die sogenannten „kritischen Journalisten“ überwiegend nur pseudokritische, linke Zeitgeist-Mitläufer sind. Das „andere Deutschland“ sei im Sommer 2015 also „die große Nachricht“ gewesen. Aha. Und wer hat dieses andere Deutschland damals zur „großen Nachricht“ gemacht? Das waren natürlich die Journalisten selbst. Weil also die anderen journalistischen Kollegen dieses Deutschland zur „großen Nachricht“ machten, sei es „etwas viel verlangt“ gewesen, selber kritisch nachzufragen. Kurzum: Weil alle mitgemacht haben, mussten wir auch mitmachen. Umso erstaunlicher, dass ich vom „Spiegel“ permanent darüber belehrt werde, welche Lehren ich aus der deutschen Geschichte zu ziehen hätte.

Da stellt sich natürlich die Frage: War es auch im Jahr 1933 „etwas viel verlangt“, wenn man in dieser Situation „sofort mit der kritischen Frage hinein grätschte“, ob das alles „überhaupt funktionieren kann“? Schließlich war dieses „andere Deutschland“ doch damals „die große Nachricht“, die „alles überstrahlte“? Vielleicht denkt ja nun der eine oder andere „Spiegel“-Redakteur darüber nach, ob man weiterhin mit der üblichen Arroganz und Selbstgerechtigkeit über jene Generation urteilen sollte, die sich in einer viel vertrackteren Lage von der NSDAP verführen ließ? Vielleicht wäre das ja mal ein Anlass, vom hohen moralischen Ross herunter zu kommen? Dann wären auch die – zugegebenermaßen – oftmals pauschal argumentierenden Medienkritiker dazu bereit, ihre Kritik etwas pfleglicher und differenzierter zu formulieren.

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Einige Tage nach diesem Artikel, Mitte Februar: Ich bin dem Aufruf des „Spiegel“ gefolgt und habe ihm per e-Mail mit höflicher Formulierung mitgeteilt, worin u.a. meine Kritik an den Massenmedien und dem „Spiegel“ besteht. Den obigen Text hatte ich in der e-Mail verlinkt.

16.3.2016: Etwa drei Wochen später erhalte ich eine ebenfalls höfliche und sehr ausführliche Antwort von einem „Spiegel“-Redakteur, die allerdings auf den Inhalt meiner e-Mail bzw. auf meine konkrete Kritik letztlich nicht eingeht.

Patriotische Grüße aus Berlin

Foto: Lion mit Schwarz-Rot-Gold-Fahne bei der AfD-Demo, 7.11.2015:

Lion - 07-11-15 - AfD-Demo

Samstag, 7.November 2015 in Berlin: Bei der AfD-Demonstration gegen die „Asylpolitik“. Ich habe schon bei vielen Demonstrationen teilgenommen, aber diese war zweifellos die schönste. Mit 5.000 Teilnehmern (Polizei-Angaben) war die Beteiligung deutlich besser, als ich es im links-plebejisch strukturierten Berlin befürchtet hatte. Bemerkenswert ist auch, daß die Gegendemo laut Medienberichten wohl deutlich weniger Teilnehmer aufweisen konnte, obwohl sämtliche Parteien des Berliner Abgeordnetenhauses sowie die Gewerkschaften dazu aufriefen. Überrascht war ich auch darüber, daß die AfD-Demonstrationsroute überhaupt gelaufen werden konnte – man ist ja als Konservativer eher den Normalfall gewöhnt, daß das Recht auf Versammlungsfreiheit durch eine Kooperation von Staat und Linksextremisten außer Kraft gesetzt wird. Am Samstag war es anders.

Völlig unverantwortlich und skandalös ist freilich dennoch, daß die linksextremen „Gegendemonstranten“ so nah an die AfD-Demo heran durften. Zwar warfen sie nach meiner Beobachtung „nur“ mit Tomaten und weiteren eher ungefährlichen Gegenständen – aber darauf hätte sich die Polizei nicht verlassen dürfen. Ob die Polizei aus freien Stücken so handelte oder politischem Druck ausgesetzt war, steht freilich dahin.

Die inhaltlichen Forderungen bestanden u.A. in der Festlegung einer Asyl-Obergrenze, sowie in der Einhaltung des Rechtsstaats bei der Asylpolitik. AfD-Chefin Petry schnitt in ihrer Rede jedoch auch andere Themen an; u.A. kritisierte sie die Rußland-Sanktionen und die einseitig gegen Rußland gerichtete Außenpolitik. Außerdem forderte sie die Ermöglichung einer gesellschaftlichen Grundsatz-Debatte über nationale Identität – darüber erfuhr man in den Medien natürlich nichts.

À propos Medien: Als die AfD-Demonstranten an einem Fernsehstudio des öffentlich-rechtlichen Linksfunks vorbei kamen, erschallte sofort das Wort „Lügenpresse“. In den Gesichtern von vielen anwesenden Journalisten schien ich nicht Wut, sondern vielmehr ein schlechtes Gewissen zu sehen. Die GEZ-Journalisten schienen sich darüber im Klaren zu sein, daß der Vorwurf zumindest „teilweise“ (*hüstel*) gerechtfertigt ist. Als Bestätigung dieses Eindrucks, daß bei den Linksjournalisten allmählich Spuren von Selbstreflexion entstehen, bewerte ich auch die Berichterstattung über die AfD-Demo: Viele Artikel waren erstaunlich nüchtern, beinahe objektiv.

So ist es beispielsweise erstaunlich, daß eine Meldung im RBB-Videotext darüber informiert, daß „AfD-Gegner“ versucht hätten, eine Polizeisperre zu durchbrechen, und daß es daraufhin zu Festnahmen gekommen sei. Wohlgemerkt: Der RBB-Videotext verlegte sich NICHT auf die übliche Praxis, die linksextremen Rechtsbrüche den konservativen Demonstranten in die Schuhe zu schieben. Noch erstaunlicher ist der letzte Satz in der Meldung des RBB-Videotexts:

,,Zu einer Gegendemonstration der Landesverbände von SPD, CDU, Grünen und Linken kamen deutlich weniger als die erhofften 5.000 Teilnehmer.“

Das ist schon fast eine staatsfeindliche Bemerkung. Ich wünsche dem Videotext-Journalisten eine sichere berufliche Zukunft…

TTIP-Kritiker unter Verdacht

Zum Freihandelsabkommen mit den USA („TTIP“) habe ich noch keine abgeschlossene Meinung, weil ich mich nicht genug damit auskenne. Manche Argumente für und gegen das TTIP sind wohl berechtigt, Anderes fällt eher unter Panikmache (z.B. Chlorhühnchen-Frage). Man tastet sich also an das Thema heran, wägt dieses und jenes Argument gegeneinander ab, betrachtet die wirtschafts- und außenpolitischen Aspekte. Und dann liest man folgende Überschrift bei „Spiegel online“:

„“Stoppt TTIP“-Demo: Schauermärchen vom rechten Rand“
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ttip-bei-der-demo-marschieren-rechte-mit-kommentar-a-1057131.html

Im weiteren Text von Alexander Neubacher heißt es dann, die Proteste gegen das TTIP bedienten „vor allem rechtspopulistische Ressentiments“. Es wird geschrieben von „Nationalisten am rechten Rand“, von der NPD, von „Ultranationalisten“, und so weiter, und so fort. Im Artikel finden sich Sätze mit folgendem Niveau:

„Die Kampagne gegen den Freihandel ist wie auf dem braunen Mist gewachsen.“

Wir sehen hier wieder einmal ein „beeindruckendes“ Beispiel dafür, dass bereits die geringste Abweichung von der obrigkeitlich erwünschten Meinung genügt, um ins Fadenkreuz der Antifa-Inquisition zu geraten. Dazu muss man noch nicht einmal die Einwanderungspolitik kritisieren oder sich für Patriotismus aussprechen; die Multikulti-Jünger sollten sich also nicht einbilden, dass sie fein raus wären.

Wie gesagt: Ich habe zum TTIP-Abkommen noch keine abgeschlossene Meinung. Möglicherweise würde ich nach genauerer Prüfung der Argumente zu dem Schluss kommen, dass ich das Abkommen grundsätzlich begrüße. Aber wenn man anschließend solche primitiven Artikel auf „Spiegel online“ liest, ist man so angewidert, dass man aus Prinzip beinahe schon wieder dagegen sein möchte.

Beobachtungen zur Einheitsfeier

Gestern in Mahlow: beim Straßenfest zum Tag der Deutschen Einheit. Das Erste, was ich sah, war absurderweise ein SPD-Stand. Wenn es nach den Sozis gegangen wäre, könnte man heute aber keine deutsche Einheit feiern.

Ich näherte mich der Festbühne und stellte wenig überraschend fest, dass die musikalische Gestaltung zu weiten Teilen aus englischsprachigem Popgedudel besteht. Auf der Bühne hing eine kubanische Flagge, und an einer Wurst-Theke war eine französische Fahne zu sehen. Ich suchte die ganze Zeit nach der Flagge meines eigenen Landes, doch ich fand – nichts. Nicht auf der Bühne, auch nicht an einem anderen, zentral sichtbaren Platz. Lediglich am Stand des örtlichen Tennisvereins hingen ein paar schwarz-rot-goldene Wimpel. Ziemlich erstaunlich – angesichts der Tatsache, dass hier immerhin der deutsche Nationalfeiertag begangen werden sollte. Wenn man die deutsche Geschichte in dieser Weise verhöhnt, dann wäre es allerdings besser, wenn die Gemeinde dieses Quatschfest nicht mehr als Einheits-Feierlichkeit bezeichnen würde, sondern als Herbstfest oder schlicht als dörfliches Massenbesäufnis.

In welchem pathologischen Zustand sich das Land befindet, wurde am selben Tag durch eine Facebook-Meldung der Grünen Jugend deutlich:

„Am 3. Oktober wurde ein Land aufgelöst und viele freuen sich 25 Jahre danach. Warum sollte das nicht noch einmal mit Deutschland gelingen?“

Immerhin wird nun endlich Klartext gesprochen: Jahrelang galt es als rechte Verschwörungstheorie, dass die Grünen Deutschland abschaffen wollen. Nun wird wenigstens transparent gemacht, was in den Hirnen von Sozis, Linken und Grünen vorgeht. Vielleicht macht sich dies an der Wahl-Urne ja wenigstens minimal bemerkbar.

Das tägliche Verbiegen

Freitag, 2.Oktober 2015

Berlin, Busbahnhof Thielplatz, in der Nähe der Universität: Ein älterer Herr aus Bayern fragte mich, welche Buslinie er nehmen müsse. Es entwickelte sich ein Gespräch, und er fragte mich sogleich, was ich denn studieren würde. Politikwissenschaft, ah ja. Sofort fing er an, über die Asylpolitik zu klagen, was für furchtbare Folgen das noch hätte. Allerdings erklärte er auch, in Bayern gebe es so viele durchgeknallte konservative Idioten“. Und die schlimmste Gefahr in der Asylfrage wäre, dass es zu einem gesellschaftlichen Rechtsruck“ kommen könne.

Wir unterhalten uns über dieses und jenes politische Thema. Ich erzähle ihm, wie ich die Asylfrage sehe und dass ich in der AfD bin. Wenig später bekennt sich der Mann als AfD-Wähler. Was ist denn die Alternative zur AfD?“, fragt er rhetorisch. Aus der CSU sei er schon zu Zeiten von Franz-Josef Strauß ausgetreten. In der Asylfrage müsse die Einwanderung drastisch reduziert werden, und die Unterscheidung zwischen Wirtschafts- und Kriegsflüchtlingen helfe auch nur noch bedingt weiter, denn angesichts der Zahlen könne man noch nicht einmal alle Kriegsflüchtlinge aufnehmen. Wir waren uns also weitgehend einig. Als er aus dem Bus ausstieg, winkt er mir zu und spricht mir mit einem nach oben gerichteten Daumen Mut zu.

Dem Leser mag bereits ein gewisser Widerspruch aufgefallen sein: In Bayern wohnen laut Aussage des Mannes durchgeknallte konservative Idioten“, und das Schlimmste von allem wäre ein Rechtsruck“. Und gleichzeitig wählt er aber die AfD und fürchtet wegen der Asylkrise das Schlimmste – hä? Wie passt das zusammen?

Nun, die Antwort liegt auf der Hand: Zu Beginn des Gesprächs hatte ich dem netten Herrn erzählt, dass ich Politikwissenschaft studieren würde. Jeder politisch informierte Mensch weiß, was das in mindestens 80 Prozent der Fälle bedeutet. Also hielt es der Mann offenbar für erforderlich, sich bei mir anzubiedern, indem er die Konservativen als durchgeknallte Idioten“ betitelt. Das sind eben so die Sprüche, mit denen man sich bei Studenten beliebt macht. So wollte er wohl verhindern, dass er wegen seiner Asylkritik bei mir sofort unten durch ist. Als er dann merkte, dass ich auf AfD-Linie bin, waren solche Gesslerhutgrüße nicht mehr erforderlich. Nun konnte er frei vom Leder ziehen.

Dieser Gesprächsverlauf zeigt, wie sehr sich die Bürger inzwischen sogar im Alltag verrenken, verbiegen und in der Lüge leben, um nicht an den moralischen Pranger des Linkskonformismus gestellt zu werden. Und es zeigt, dass die herrschenden linken Dogmen nur auf Gruppenzwang und Lüge basieren. Solche Dialoge an Bushaltestellen habe ich schon x-fach erlebt: Gesprächspartner, die das Gespräch mit linksliberalen“ Gutmenschen-Aussagen beginnen, um dann im Verlaufe des Gesprächs urplötzlich immer konservativer und rechter zu werden. Sobald ich meinerseits mit meiner Meinung durchblicken lasse, erzählt der Gesprächspartner plötzlich das Gegenteil dessen, was er noch vor 30 Sekunden zum Besten gegeben hat. Wenn man unter vier Augen ist, kann man dieses Phänomen teilweise sogar bei (vermeintlich) eingefleischten Linken beobachten…

P.S.: Der Mann sagte auch, er sei wegen der atomaren Politik“ aus der CSU ausgetreten. Ich wollte ihm noch erzählen, dass ich die Kernenergie befürworte, aber da musste er schon aus dem Bus aussteigen. Wie schade: Wenn ich ihm erzählt hätte, dass ich die Kernenergie im Gegensatz zu ihm befürworte, so wäre der angebliche Atomkritiker womöglich endgültig in Begeisterungsstürme ausgebrochen…

Mit Jungmännern in den Untergang

von Lion Edler

Was sich derzeit in der Debatte über die Asylpolitik abspielt, ist nicht weniger als ein politischer Massenwahn. Die Insassen der Asyl-Gummizelle: Politiker, Medienkartell, aber leider auch ein naiver Teil der Bevölkerung, der eines Tages von seinen Kindern verflucht werden wird. Sinn und Bedeutung von Staatsgrenzen scheinen völlig aus dem Bildungskanon verschwunden zu sein. Dass Geld nicht unbegrenzt ist, sondern erst erarbeitet werden muss, ist einem Teil der Bevölkerung ohnehin nicht mehr zu vermitteln – insbesondere nicht den Studenten und sonstigen Künstlern. SPD-Chef Sigmar Gabriel irrlichtert gegenüber dem ZDF davon, dass Deutschland mit jährlich einer halben Million Asylbewerber „sicherlich klar käme“. Stilblüten einer Nation vor dem Abgrund.

Hier ein paar Fakten, die unserer degenerierten Spaßgesellschaft dabei helfen könnten, auf dem harten Boden der Realität aufzuklatschen: 1913 hatten Deutschland und Frankreich zusammen fast so viele Menschen wie das gesamte Afrika (110 Millionen zu 120 Millionen). 2013 hat Afrika bereits siebenmal so viele Einwohner wie Deutschland und Frankreich zusammen, nämlich über eine Milliarde Menschen. Zwischen 2010 und 2012 sank weltweit die Zahl der Unterernährten drastisch, während sie jedoch in Afrika massiv anstieg (von 175 auf 240 Millionen). Umfragen des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts PEW ergeben, dass zwei Drittel der in Afrika Verbliebenen – also rund 700 Millionen – ebenfalls gerne zu uns kämen. „In dem angezündeten Boot hat davon weniger als ein Millionstel ums Überleben gekämpft“, bemerkt der Soziologe Gunnar Heinsohn.

Die Vorstellung des fortschrittlichen Teils unserer Gesellschaft, dass wir einem relevanten Teil dieser 700 Millionen auch nur ansatzweise „helfen“ können, ist schlicht lächerlicher und lebensgefährlicher Wahnsinn. Allenfalls können wir – wenn überhaupt – Kriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte aus kulturnahen Bereichen aufnehmen, nicht jedoch kulturfremde Wirtschaftsflüchtlinge. Es müssen unverzüglich Maßnahmen getroffen werden, darunter auch eine wesentliche Reduzierung von Sozialleistungen, die Abschiebung von Wirtschaftsasylanten und die sofortige Absicherung der Grenzen. Nichts davon ist aber in Sichtweite.

Bevor man lauthals eine „großzügige“ Aufnahme von Asylbewerbern fordert, sollte man zudem das Buch „Söhne und Weltmacht“ von Gunnar Heinsohn gelesen haben. Dann nämlich kann man das Gewaltpotenzial des asylpolitischen Experiments besser einschätzen. Heinsohn beschäftigt sich mit den Ursachen von Gewaltexzessen, Bürgerkriegen und Genoziden. Für Heinsohn ist primär nicht der Islam, sondern ein extremer Überschuss an jungen Männern für den Terrorismus verantwortlich. Explosiv wird die Lage nach Heinsohn, wenn ein sogenannter „Yough bulge“ entsteht, wenn also der Anteil der 15- bis 24-Jährigen an der Gesamtbevölkerung bei über 20 Prozent liegt. Bei den größeren „Youth-bulge“-Staaten finde in 60 von 67 Fällen entweder Bürgerkrieg oder Völkermord statt.

Unter den 40 ersten Ländern der Weltkinderrangliste befänden sich rund 14 islamische Staaten; betrachte man von diesen 40 Staaten nur die 27 „Youth-Bulge“-Nationen, so seien darunter 13 islamische Staaten – also beinahe die Hälfte. In seiner detaillierten Analyse kommt Heinsohn mit überzeugenden Argumenten zu dem Schluss, „dass es bei überzähligen jungen Männern so gut wie immer zu blutigen Expansionen sowie zur Schaffung und Zerstörung von Reichen kommt.“ Und nun betrachten wird doch einmal die Alters- und Geschlechtsstruktur der heutigen Asylbewerber – kommt uns da irgendetwas bekannt vor?

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge registrierte für das Jahr 2014, dass 66,6 Prozent der Erstanträge auf Asyl in Deutschland von Männern gestellt wurden; 70,5 Prozent aller Bewerber waren unter 30 Jahre alt. Schlimmer noch: Je weiter ein Land entfernt ist, desto höher ist im Allgemeinen die Männerquote. Aus dem ostafrikanischen Eritrea, deren Asylbewerber als besonders kulturfern gelten können, kamen 80 Prozent der Bewerbungen von Männern. Es sind nun aber gerade die Asylbewerber aus Afrika, deren Zahlen aufgrund der Bevölkerungsexplosion immer mehr in die Höhe schnellen werden. 2014 waren nach Angaben von Eurostat 70 Prozent der EU-weit erfassten Asylbewerber männlich; besonders hoch war der Anteil bei den 18- bis 34-Jährigen (77 Prozent). Solche Zahlen werden vom medialen Lügenkartell so gut wie nie erwähnt. Das Problem ist eben nicht primär, dass es sich bei den Asylanten um Ausländer, Afrikaner oder Moslems handelt – sondern dass es zu viele junge Männer sind.

In der ganzen Diskussion wird verschämt ausgeblendet, dass die Aufnahme einer solch gigantischen Zahl von Jungmännern auch ein gewaltiges sexuelles Dilemma impliziert. Hunderttausende und womöglich bald Millionen Jungmänner aus Afrika und Asien addieren sich zu 5,07 Millionen in Deutschland lebenden Jungmännern, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sind (Statistisches Bundesamt, 2012). Auf diese 5,07 Millionen Jungmänner kommen in dieser Altersgruppe aber nur 4,88 Millionen Frauen, und nun kommt noch eine gewaltige Männerschwemme aus dem Ausland hinzu. Es ist mir vollkommen unklar, wieso unsere Gutmenschen auf die Idee kommen, dass dieser Verteilungskonflikt unblutig enden würde. Aus naheliegenden Gründen werden große Teile der Asylbewerber zunächst schlechte Karten bei den hiesigen Frauen haben. Eine Minderheit wird freilich dazu übergehen, sich mit Gewalt und Zwang zu nehmen, was sie auf freiwilliger Basis nicht bekommen werden – doch damit nicht genug.

Jene, die trotz der Schwierigkeiten eine Frau finden, werden sich umso rasanter fortpflanzen. Dadurch wird alles noch schlimmer: Wenn man nämlich die günstigen „offiziellen“ Statistiken verwendet, beherbergt Deutschland schon jetzt rund drei Millionen Arbeitslose. Man kann nur extrem naiv sein, wenn man nicht erkennt, dass es für viele Asylbewerber bereits jetzt finster aussieht: Viele werden sich am unteren finanziellen Ende einfinden, Viele werden lebenslänglich Sozialhilfe beziehen. Nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist bei 15 bis 20 Prozent der erwachsenen Asylbewerber mit Analphabetismus zu rechnen. Überwiegend werden sich die Einwanderer beruflich und sozial, aber auch sexuell auf der Verliererseite der Gesellschaft einfinden. Diese doppelte Demütigung, die sie nicht nur als individuelle, sondern als kollektive Demütigung ihrer Ethnie empfinden werden, kann zwangsläufig nur zu Hass und Gewalt gegen die weißen Deutschen führen. Dies wiederum wird zu einem Anstieg von Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus führen, sodass eine Spirale der blutigen Eskalation in Gang gesetzt wird.

Viele Muslime, die ihren Glauben zunächst im Rahmen der Gesetze leben, werden sich daher von islamistischen Scharfmachern radikalisieren lassen. Bei etwaigen Gewalttaten und Sexualverbrechen an Deutschen wird es einen Freibrief durch eine „deutsche“ Justiz geben, die bereits jetzt wie eine türkische Besatzerjustiz agiert und Einheimische zum Freiwild gemacht hat. Gleichzeitig kann sich die Unterschicht der Asylanten mit dem „Wasch-gukscht-du“-Mob verbünden. Diese Koalition wird dann die ohnehin feminisierten und verweichlichten deutschen Jungmännern in eine Zange zu nehmen, aus der sie nie wieder heraus kommen. Die klaffende Differenz zwischen der Geburtenrate von Deutschen und Asylanten wird ein Übriges ergeben: Binnen kürzester Zeit entsteht ein ethnisch zersplitterter Vielvölkerstaat mit „Youth bulge“, dessen gewalttätige „Segnungen“ man überall auf der Welt beobachten kann. Wenn der frustrierte Teil der Einwanderer dann auch noch extremistische Parteien gründet, die aufgrund der demographischen Entwicklung binnen kürzester Zeit an die Macht kommen, dann sind die Einheimischen endgültig des Todes.

Vor dem Hintergrund des drohenden Erstarkens des Islamismus ist es besonders grotesk, dass ausgerechnet viele Feministen die aktuelle Asylpolitik gutheißen oder sogar noch mehr Asylbewerber aufnehmen wollen. Denn es sind ja gerade die Frauenrechte, die im Zuge der Asylpolitik auf den Stand von islamistischen Dritte-Welt-Ländern absacken werden. Ähnlich verhält es sich mit den Homosexuellen, deren verblödete Lobbyvertreter sich ebenfalls vor den Karren der Asyl-Hurra-Propaganda spannen lassen. Völlig unverständlich ist mir auch, dass die von mir durchaus geschätzte und integrationsbefürwortende „Islamische Zeitung“ ebenfalls in Asylbesoffenheit schwelgt. Vielen gemäßigten Moslems ist offenbar nicht klar, dass sie sich mit dieser Asylwelle Probleme ins Land holen, für die man sie pauschalisierend in Mithaftung nehmen wird.

Man würde sich jedoch auf Symptome fixieren, wenn man nur über die „unkontrollierte Einwanderung“ lamentierte. Wir haben es auch keineswegs nur mit einer „Politikkrise“ oder einer „Demokratiekrise“ zu tun. Dass in der Asylpolitik keine deutschen Interessen mehr vertreten werden, ist vielmehr nur das Symptom einer pathologisch kranken Gesellschaft, die sich ihrer nationalen Identität und Wurzeln nicht mehr sicher ist. Mit der Völkerwanderung wollen sich die Deutschen auflösen wie ein Stück Zucker im Tee, um ihren „spezifisch abendländischen Schuldkomplex“ (Thilo Sarrazin) zu kompensieren. Daniel Goldhagen und Claudia Roth stehen kurz vor dem Ziel: Wir leben in einer Nation, die ihre Sprache mit schwachsinnigen Anglizismen zerstört, die ihre Soldatendenkmaler direkt neben einem Pinkelbecken aufstellt und die den Wunsch nach dem Überleben des eigenen Volkes als rechtsradikal brandmarkt. Eine solche Nation ist nicht Opfer der EU, der Griechen, des Islams, der Einwanderer oder sonstiger äußerer Einflüsse, sondern lediglich Opfer ihres eigenen nationalen Selbsthasses.

Die von den USA induzierte Asylkatastrophe wäre jedoch nicht möglich ohne eine Lügenpresse, deren charakterliche Lumpigkeit und Schäbigkeit kaum in Worte zu fassen ist. Bilder von toten Kindern werden schamlos instrumentalisiert, um den moralischen Zeigefinger gegen all Jene zu erheben, die sich für gesicherte Grenzen und für die Abschiebung von Wirtschaftsasylanten aussprechen. In der Nachkriegszeit wurde in Deutschland von den alliierten Besatzungsmächten die Lizenzpresse eingeführt, die mehr oder weniger als Sprachrohr der Alliierten agierte. Heute ist die Lizenzpresse abgeschafft, aber die Mentalität scheint bei den Journalisten weiter zu leben. Egal, ob man ein bürgerliches Blatt oder eine linksradikale Gazette liest: Sämtliche Leitmedien verhalten sich in der Asylfrage so, als bildeten sie die Kriegspropaganda in einem psychischen Vernichtungskrieg gegen Deutschland.

Rette sich, wer kann. In ihrem eigenen Staat sind die Deutschen entrechtet und zum Freiwild gemacht worden. Die Multikulti-Illusionen der Linken und der Opportunismus des Bürgertums verschmelzen zu einem satanischen Gebräu, das einen ganzen Kontinent in den Abgrund zu reißen droht. Wer ein schauerliches Gemetzel verhindern will, der sollte sich lautstark gegen diese Regierung und ihre kriminell verantwortungslose „Asylpolitik“ zu Wort melden. Und zwar nicht erst in ein paar Jahren – sondern jetzt. Wenn sich nichts ändert, treiben wir mit Jungmännern in den Untergang.