Beobachtungen zur Einheitsfeier

Gestern in Mahlow: beim Straßenfest zum Tag der Deutschen Einheit. Das Erste, was ich sah, war absurderweise ein SPD-Stand. Wenn es nach den Sozis gegangen wäre, könnte man heute aber keine deutsche Einheit feiern.

Ich näherte mich der Festbühne und stellte wenig überraschend fest, dass die musikalische Gestaltung zu weiten Teilen aus englischsprachigem Popgedudel besteht. Auf der Bühne hing eine kubanische Flagge, und an einer Wurst-Theke war eine französische Fahne zu sehen. Ich suchte die ganze Zeit nach der Flagge meines eigenen Landes, doch ich fand – nichts. Nicht auf der Bühne, auch nicht an einem anderen, zentral sichtbaren Platz. Lediglich am Stand des örtlichen Tennisvereins hingen ein paar schwarz-rot-goldene Wimpel. Ziemlich erstaunlich – angesichts der Tatsache, dass hier immerhin der deutsche Nationalfeiertag begangen werden sollte. Wenn man die deutsche Geschichte in dieser Weise verhöhnt, dann wäre es allerdings besser, wenn die Gemeinde dieses Quatschfest nicht mehr als Einheits-Feierlichkeit bezeichnen würde, sondern als Herbstfest oder schlicht als dörfliches Massenbesäufnis.

In welchem pathologischen Zustand sich das Land befindet, wurde am selben Tag durch eine Facebook-Meldung der Grünen Jugend deutlich:

„Am 3. Oktober wurde ein Land aufgelöst und viele freuen sich 25 Jahre danach. Warum sollte das nicht noch einmal mit Deutschland gelingen?“

Immerhin wird nun endlich Klartext gesprochen: Jahrelang galt es als rechte Verschwörungstheorie, dass die Grünen Deutschland abschaffen wollen. Nun wird wenigstens transparent gemacht, was in den Hirnen von Sozis, Linken und Grünen vorgeht. Vielleicht macht sich dies an der Wahl-Urne ja wenigstens minimal bemerkbar.

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2 Kommentare

  1. Ich denke oft, wie unglaublich undankbar diese Leute sind, die Deutschland abschaffen wollen. Dieses Land, beziehungsweise die Menschen die durch alle Jahrhunderte hindurch dieses Land zu dem gemacht haben was es ist, werden somit verachtet. Und ausgelacht. Anstatt zu sagen „Danke, daß ihr dieses Land zu einem Paradies gemacht habt, mit Sozialleistungen für Schwache und sogar Unwillige, mit kostenloser Schulbildung, mit preisgünstigem Studium, mit Wiederaufbauhilfen, mit Förderkrediten, mit einer (vgl mit vielen anderen Ländern) ordentlichen Rechtssprechung, mit Essen, Wärme, Strom ohne Ende und mit einer ehemals großartigen Kultur. Danke,daß ich das große Glück hatte, hier geboren zu sein, in einem Land, das so reich ist, daß es im Überfluss schier zu ertrinken scheint. Denn so haben es sich früher die Menschen erträumt.“ Stattdessen sagen sie „Deutschland, das sind 12 Jahre Albtraum, Schuld, Finsternis, Qualen und Hölle. Dieses Land gehört vernichtet. Und ich bin diesem schrecklichsten aller Länder gar nichts schuldig!“
    Diese Unlogik erkennen die Links-Grünen nicht. Sie lebten wie die Made im Speck, wurden fetter und fetter und zehrten vom Reichtum ihrer Vorfahren, und wollen genau diesen Zustand jetzt abschaffen.
    Nun ja, in gewisser Weise haben sie vielleicht sogar recht.Dieser Überfluss hat den deutschen Geist schon sehr gelähmt. Wenn ich sehe, wieviel Allgemeinbildung früher der Durchschnittsbürger hatte und wieviel Kultur und Sitte selbst in niederen Kreisen normal war…
    Ironie aus.

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  2. Dass ein Land sich auflöst sollte eher zu Panikgefühlen führen – nicht zu Jubel. Was denken die denn, was nach Deutschland kommt? Alles unbegreiflich.

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