Beobachtungen zur Einheitsfeier

von ledler87

Gestern in Mahlow: beim Straßenfest zum Tag der Deutschen Einheit. Das Erste, was ich sah, war absurderweise ein SPD-Stand. Wenn es nach den Sozis gegangen wäre, könnte man heute aber keine deutsche Einheit feiern.

Ich näherte mich der Festbühne und stellte wenig überraschend fest, dass die musikalische Gestaltung zu weiten Teilen aus englischsprachigem Popgedudel besteht. Auf der Bühne hing eine kubanische Flagge, und an einer Wurst-Theke war eine französische Fahne zu sehen. Ich suchte die ganze Zeit nach der Flagge meines eigenen Landes, doch ich fand – nichts. Nicht auf der Bühne, auch nicht an einem anderen, zentral sichtbaren Platz. Lediglich am Stand des örtlichen Tennisvereins hingen ein paar schwarz-rot-goldene Wimpel. Ziemlich erstaunlich – angesichts der Tatsache, dass hier immerhin der deutsche Nationalfeiertag begangen werden sollte. Wenn man die deutsche Geschichte in dieser Weise verhöhnt, dann wäre es allerdings besser, wenn die Gemeinde dieses Quatschfest nicht mehr als Einheits-Feierlichkeit bezeichnen würde, sondern als Herbstfest oder schlicht als dörfliches Massenbesäufnis.

In welchem pathologischen Zustand sich das Land befindet, wurde am selben Tag durch eine Facebook-Meldung der Grünen Jugend deutlich:

„Am 3. Oktober wurde ein Land aufgelöst und viele freuen sich 25 Jahre danach. Warum sollte das nicht noch einmal mit Deutschland gelingen?“

Immerhin wird nun endlich Klartext gesprochen: Jahrelang galt es als rechte Verschwörungstheorie, dass die Grünen Deutschland abschaffen wollen. Nun wird wenigstens transparent gemacht, was in den Hirnen von Sozis, Linken und Grünen vorgeht. Vielleicht macht sich dies an der Wahl-Urne ja wenigstens minimal bemerkbar.

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