Der ,,Spiegel“ und seine Vertrauensfrage an die Leser

von Lion Edler / 14.2.2016

In seiner aktuellen Ausgabe wendet sich der „Spiegel“ unter der Überschrift „Die Vertrauensfrage“ an die Leser. Das Verhältnis zwischen der Presse und ihren Lesern „scheint gestört“, heißt es da. Viele Deutsche würden den Medien misstrauen, Manche hegten sogar Hass gegen Journalisten. In Bezug auf die Vertrauenskrise fragt der „Spiegel“ deshalb: „Wie konnte es so weit kommen?“ Nun, bei der Beantwortung dieser Frage will ich gerne behilflich sein. Gerne erläutere ich den verwunderten „Spiegel“-Machern, warum viele Medienkonsumenten einem erheblichen Teil der Leitmedien vorwerfen, linkslastig zu manipulieren, regelrechte Propaganda zu betreiben und unerwünschte Meinungen zu stigmatisieren – Vorwürfe, die der „Spiegel“ in seinem aktuellen Artikel als völlig unbegründet abtut.

Die offenkundigen Ursachen für die Vertrauenskrise kann man schon auf dem „Spiegel“-Titelbild der vorletzten Ausgabe erkennen. Die AfD-Parteivorsitzende, Frauke Petry, wird dort über der Schlagzeile „Die Hassprediger“ abgebildet und in einer Fotomontage vor der Kulisse eines NS-Reichsparteitags gezeigt. Die mediale Vertrauenskrise könnte aber auch damit zu tun haben, dass ein „Spiegel“-Interviewer in der aktuellen Ausgabe den Grünen-Politiker Boris Palmer mit der NPD vergleicht, nur weil dieser meinte, dass man die Asylpolitik für die „große Mehrheit im Land“ machen müsse. Diese Mehrheit wolle nun mal keine Veränderung ihrer Lebensverhältnisse, argumentierte Palmer, woraufhin der „Spiegel“-Journalist allen Ernstes repliziert: „Das klingt wie ,Unser Volk zuerst‘, ein NPD-Slogan.“

Die Vertrauenskrise könnte aber auch damit zu tun haben, dass der SVP-Politiker Roger Köppel in der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“ mit dem primitiven linken Kampfbegriff des „Rechtspopulismus“ belegt wird. Natürlich heißt es in Berichten über die Linkspartei oder die Grünen niemals „die linkspopulistischen Grünen forderten…“. Derartige Stigmabegriffe, die den Leser schon im Vorfeld in die gewünschte ideologische Bahn lenken sollen, findet man im „Spiegel“ nur in Berichten über „rechtspopulistische“ Parteien. Die Trennung zwischen Bericht und Kommentar, die man sonst so gerne als Monstranz vor sich herträgt, spielt bei der Berichterstattung über AfD, SVP und Co keine Rolle mehr.

Die Ursachen für die Vertrauenskrise finden sich weiterhin schon in dem „Spiegel“-Artikel, der dieser Vertrauenskrise auf den Grund gehen will. Schon bei der Bebilderung auf den ersten Seiten des Artikels wird die Anja-Reschke-Methode angewandt: Unter der Überschrift „Pressehetze aus sozialen Netzwerken“ wird alles in einen Topf geworfen. Harte, aber legitime Kritik an den Medien („Alles nur Lügenblätter“, „Wahrheitsgehalt eurer Artikel im 1stelligen Prozentbereich“) wird in eine Reihe mit Entgleisungen („Abschaum“) und Drohungen („Euch kriegen wir auch noch! Redaktionsnamen, Angehörige und Familie“) gestellt. So wird schon zu Beginn des Artikels klargestellt, in welche Ecke jene Personen gehören, die sich in ihrer Medienkritik nicht so akademisch-differenziert und ausgewogen auszudrücken wissen: Wer von „Lügenblättern“ spricht oder „gleichgeschaltete Propaganda“ kritisiert, der wird bereits in einen Topf mit Gewaltdrohungen und wüsten Pöbeleien gesteckt.

Aber immerhin – der Artikel geht teilweise in die richtige Richtung und macht kleine Zugeständnisse an die Kritiker des Asylwahns. Dabei wird einmal mehr deutlich, dass Theorien über „gekaufte Journalisten“ oder eine angebliche Abhängigkeit von der Politik in die Irre führen. Das Problem besteht vielmehr darin, dass es nachweislich ein massives Übergewicht von linksliberalen Journalisten gibt. Die entsprechenden Leitwölfe sorgen für das Klima des moralischen Prangers gegenüber den abweichenden, liberalen und konservativen Journalisten. Der ehemalige „Focus“-Chefredakteur brachte es 2005 in einem „FAZ“-Interview auf den Punkt. Markwort begründete damals, warum er es ablehnte, den „Stern“ zu übernehmen: Er habe keine Lust gehabt, „mit einer Badehose in dieses Haifischbecken zu springen“. Denn: „Der ,Stern’ war damals geschlossen links. Wenn bei mir in der ,Focus’-Redaktion jemand sagt, der Schröder ist ein guter Kanzler und der Fischer hat Qualitäten, dann ist das ein normaler Diskussionsbeitrag. Wenn damals beim ,Stern’ jemand gesagt hätte, der Strauß ist tüchtig, da hätte sich zu dem keiner mehr in die Kantine gesetzt.“

Und genau das ist das Kernproblem der deutschen Medienlandschaft, und nichts anderes. Das Bedürfnis nach sozialer Akzeptanz sorgt dafür, dass die bürgerlichen Leitmedien („Focus“, „BILD“, „Welt“ usw.) sich selbst die Zähne ziehen und vor den linken Leitjournalisten kapitulieren. Die „Focus“-, „BILD“- und „Welt“-Journalisten können sich nun weiterhin darauf verlassen, dass sich in der Kantine jemand zu ihnen setzt. In dem aktuellen „Spiegel“-Artikel wird dieser Linkskonformismus mit bemerkenswerten Sätzen indirekt bestätigt. Der „Spiegel“ rekapituliert noch einmal den Asylsommer 2015: „Es waren Tage, in denen das Land von sich selbst überrascht war, von seiner Beliebtheit im Ausland, davon, dass Deutsche nicht nur Flüchtlingsheime anzünden, sondern millionenfach helfen.“ Die „Spiegel“-Autoren versuchen nun in diesem Zusammenhang, ihren damals unkritischen journalistischen Kurs zu rechtfertigen: „Auch Journalisten haben Erwartungen und Ängste, politische Überzeugungen, ethische Werte.“ Das stimmt: Frauen, Ausländer und Schwule bilden die ideologischen Fetische des linksliberalen Journalismus.

Und dann schreibt der „Spiegel“ noch folgende bemerkenswerte Sätze, die man als Bankrotterklärung für den sogenannten „kritischen Journalismus“ bezeichnen kann: „Dieses andere Deutschland war in jenen Tagen die große Nachricht. Und wie jede Nachricht überstrahlte sie alles. In diese Situation sofort mit der kritischen Frage hineinzugrätschen, ob das alles überhaupt funktionieren kann, könnte vielleicht etwas viel verlangt sein. Auch Journalisten leben nicht außerhalb der Zeit.“ Die „Spiegel“-Autoren geben also indirekt zu, dass sie sich im Sommer 2015 an einem zeitgeistigen Massenwahn beteiligt haben, der unser ohnehin kaputtes Land ins tödliche Unglück stürzen wird.

Es ist entlarvend und possierlich. Beinahe unverhohlen wird mit diesen Sätzen zugegeben, dass die sogenannten „kritischen Journalisten“ überwiegend nur pseudokritische, linke Zeitgeist-Mitläufer sind. Das „andere Deutschland“ sei im Sommer 2015 also „die große Nachricht“ gewesen. Aha. Und wer hat dieses andere Deutschland damals zur „großen Nachricht“ gemacht? Das waren natürlich die Journalisten selbst. Weil also die anderen journalistischen Kollegen dieses Deutschland zur „großen Nachricht“ machten, sei es „etwas viel verlangt“ gewesen, selber kritisch nachzufragen. Kurzum: Weil alle mitgemacht haben, mussten wir auch mitmachen. Umso erstaunlicher, dass ich vom „Spiegel“ permanent darüber belehrt werde, welche Lehren ich aus der deutschen Geschichte zu ziehen hätte.

Da stellt sich natürlich die Frage: War es auch im Jahr 1933 „etwas viel verlangt“, wenn man in dieser Situation „sofort mit der kritischen Frage hinein grätschte“, ob das alles „überhaupt funktionieren kann“? Schließlich war dieses „andere Deutschland“ doch damals „die große Nachricht“, die „alles überstrahlte“? Vielleicht denkt ja nun der eine oder andere „Spiegel“-Redakteur darüber nach, ob man weiterhin mit der üblichen Arroganz und Selbstgerechtigkeit über jene Generation urteilen sollte, die sich in einer viel vertrackteren Lage von der NSDAP verführen ließ? Vielleicht wäre das ja mal ein Anlass, vom hohen moralischen Ross herunter zu kommen? Dann wären auch die – zugegebenermaßen – oftmals pauschal argumentierenden Medienkritiker dazu bereit, ihre Kritik etwas pfleglicher und differenzierter zu formulieren.

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Einige Tage nach diesem Artikel, Mitte Februar: Ich bin dem Aufruf des „Spiegel“ gefolgt und habe ihm per e-Mail mit höflicher Formulierung mitgeteilt, worin u.a. meine Kritik an den Massenmedien und dem „Spiegel“ besteht. Den obigen Text hatte ich in der e-Mail verlinkt.

16.3.2016: Etwa drei Wochen später erhalte ich eine ebenfalls höfliche und sehr ausführliche Antwort von einem „Spiegel“-Redakteur, die allerdings auf den Inhalt meiner e-Mail bzw. auf meine konkrete Kritik letztlich nicht eingeht.

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7 Kommentare

  1. Roger Köppel ist sogar das genaue Gegenteil eines Populisten. Er vertritt fast immer den Standpunkt der Elite, und selten des „einfachen Volkes“: Er verteidigt die Schweizer Banken, ja sogar den ehemaligen FIFA-Generaldirektor Sepp Blatter. Das ist das exakte Gegenteil von Populismus, was beweist, dass der Spiegel den Begriff Populismus ausschliesslich als Kampfbegriff verwendet.

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  2. Die „Tintenstrolche“ der „Journaille“ oder „Die Verwüstung des Staates durch die Pressmaffia“

    Über Karl Kraus und seinen historischen Text „DIE JOURNAILLE“ aus dem Jahre 1902

    Ehedem galt die Pressekritik als links oder ward der intellektuellen Herkunft bezichtigt. Seit sich der törichte Part der Linken einer Presse bemächtigte, die längst zum Geschäftsmodell und zur Erziehungsveranstaltung auswucherte, muss die Kritik an ihr mit dem schalen Beigeschmack, den das Wort „rechts“ wie durch einen Voodoozauber hervorruft, jedem aufgepappt werden, der einst politisch neutrale Worte subjektiv auf neue Zusammenhänge anwendet. Presseschelte ist verboten, im Gegensatz z.B. zu illegalen Grenzübertritten oder Verbrechen, welche flugs als im „niederschwelligen Bereich“ spielend deklariert, vor nicht allzu langer Zeit Haftstrafen ohne Bewährung nach sich gezogen hätten. Wer die „leichte Sprache“ fordert – wie die herrschende Clique der Ökosozialisten – der fühlt sich beim Lesen der „schweren Sprache“ wie jener Tölpel, der eines Tages ins berühmte böhmische Dorf kam: überfordert!

    Jemand, der Worte für böse hält, oder sie nicht versteht, oder drittens, nicht redlich oder dialektisch denkt, beweist, wie sehr die Unfähigkeit, kein Wort mit dem Hammer direkt in die Köpfe treiben zu wollen oder zu können, mit kaum kindlich nennender Naivität mit den Fragen der politischen Moral korrespondiert, und zwar so, dass man befugt ist zu sagen: Dummköpfe sollten sich ein mindestens lebenslanges Schweigegelübde auferlegen, da ihnen jedes Wissen um Begriffe, Polemik, Kritik oder gar philosophischer Streitigkeiten fremd sind und sie keine Befugnis besitzen, über andere, die das pointen – und faccettenreiche Leben auch weiterhin zu leben gedenken, zu urteilen. Weg damit!

    Tauchen wir nämlich in die angeblich so unfreie Zeit vor dem 1. Weltkrieg ein, merken wir schnell, wieviel wir verloren, wieviel mehr Freiheit im Bezirk des Geistes existierte – und um wieviele Facetten wir beraubt wurden. Wer heute nicht den Sprachgebrauch aller pflegt, gehört nicht zu allen, also zum Mittelmaß der einseitigen. Wer sich seine Ambivalenz bewahrte, ist gezwungen sie in jenem Moment abzustreifen, da er sich auf das politische Parkett begibt. Wer da widersteht, wird sogleich von einer Journaille abgestraft, die selbst die Begriffe „mutig“, „respektlos“ oder „unkonventionell“ auf dem Tagestrich verkauft, die er als Tintenstrolch täglich umdeutet, wie der 1984er Mister O´Brien all jenes, das zuvor existierte.

    Warum nun ist der Artikel „Die Journaille“ aus der Fackel Nr. 99 nicht im Netz zu finden? Zu scheu? Zu gefährlich? Zermatern wir uns nicht den Kopf, sondern eignen uns in wichtigen Auszügen an, was verschwiegen wird. Und so sei nur zitiert, was wir hauptsächlich wissen müssen. Der Begriff „Journaille“ griff Kraus von Alfred Freiherr von Berger, Theaterdirektor und Schriftsteller, auf, den er, in einer Fußnote des 1902er Artikels noch als „geistvollen Mann“ beschreibend, 1910 in einem Artikel herunterholen sollte als jemanden „der oft den Eindruck eines Menschen macht, der seinen Körper abgelegt hat, ehe er mit den Kleidern ins Wasser ging“ und am Ende resümiert: „Wir sind quitt.“

    In der angesprochenen Fußnote findet sich diese Formulierung: „Ein geistvoller Mann hat mir neulich, da wir über die Verwüstung des Staates durch die Press-Maffia“ klagten, diese für meine Zwecke werthvolle Bemerkung empfohlen, die ich hiemit dem Sprachgebrauch überliefere.“ So sprach Kraus und so sei es –

    Die Fackel, Nr. 99, Wien Ende 1902, III Jahr, 1.-9. Seite – Auszug

    Die Journaille

    Darf eine Zeitung beschimpft werden? Darf der einfache Mann aus dem Volke, dem jede Erkenntnis über das Zeitungswesen mangelt, aus der seit nunmehr drei Jahren der Herausgeber der „Fackel“ aufreizende, zwingende Argumente für Hass und Verachtung gegen die parasitären Zerstörer des Geistesleben schöpft – darf einer, der ihr Wirken nicht durchschaut, dem aber endlich ein Ahnen die Augen geöffnet, dem dumpfen Gefühl von Abscheu und Ekel in einem Schimpfwort den erlösenden Ausdruck geben? Oder macht der Cafehausgast, dem aus dem „Extrabatt“, das ihm ein allzu dienstfertiger Kellner hinreicht, Verbrecherphysiognomien entgegengrinsen, sich einer Übertretung, die auf Verlangen der Julius Bauer oder Löwy mit einfachem Arrest von drei Tagen bis zu einem Monat zu bestrafen ist, schuldig, wenn er das Sudelblatt mit den Worten „Weg mit dem Sudelblatt“ von sich stösst? Unklug wäre es vom Gesetzgeber, der Volksempörung die Ventile zu verstopfen, und beklagenswerth, wenn die Interpreten des Gesetzes nicht dessen Willen, sondern dem Wink der Zeitungsmacht, die sich ungestraft leider so oft über das Gesetz gestellt hat, gehorchen. Als ein freudiges Ereignis ist darum die principielle, weit über dem läppischen Process der „Ostdeutschen Rundschau“ gegen Herrn Bielohlawek hinausgreifende Entscheidung des Obersten Gerichtshofes zu begrüssen.

    Der Oberste Gerichtshof hat das moralische Recht des Publicums, sich gegen eine schamlose Presse zu empören, anerkannt. Mehr hat er nicht gethan, und es ist eine plumpe Fälschung, ihm zu imputieren, er habe durch ein Tendenzurtheil die Presse als solche „für ehrlos erklärt“. Gewiss, man kann von dem höchsten Gericht nicht so niedrig denken, dass man an seiner innerlichen Pressverachtung zweifelte;…und wer sich nicht präciser und unter Anführung bestimmter Gesinnungen und Handlungen äussern mag, kann das „Neue Wiener Journal“ ein Drecksblatt und die Südbahn eine Saugesellschaft nennen.

    Unsere freisinnige Presse hat – wir wollen ihr Ansehen sogleich durch einige Kraftworte bedrohen – gegenüber dem Urtheil des Obersten Gerichtshofes Dummheit, Verlogenheit und Frechheit gleichmässig bewährt….Kann man sich wundern, dass die freisinnige Journalistik über ein Urtheil herfiel, das sie nicht begriffen hatte? Wahrheitsgemäß hatte die „Arbeiter-Zeitung“ freilich eingestehen müssen, dass sie, deren Polemik gegen andere Blätter von gröblichen Beschimpfungen strotzt, alles Interesse daran hat, ungestraft etwa die „Deutsche Zeitung“ tagtäglich „das dümmste Blatt von Wien“ nennen zu dürfen….Aber der journalistischen Allmacht gegenüber zögert die Sonde der Rechtssuchung, die lieber die Gesellschaft in eine Reihe von Berufscliquen, deren Mitglieder einander den Rücken decken, zerfallen liesse, bevor sie einem Redaktionsgenossen zuriefe: Lump, du musst wissen, wer den beleidigenden Artikel geschrieben und zum Drucke befördert hat, dein Schaden bekümmert uns nicht, und seine Schande kann durch die Aussage nicht mehr vergrössert werden!…

    Wie dem auch sei, die Entscheidung des höchsten Gerichtes ist schon wegen des beispielgebenden Muthes, den sie gegen die einzig fühlbare Macht, gegen die wahren Verweser dieses Staates beweist, von weittragender Bedeutung. Als „reactionär“ mag man sich getrost schelten lassen, was die Cultur unserer Tage besser fördert als der von den Phrasenmäulern der Parteien gepriesene Fortschritt.

    Die Fackel, Band 2, Zweitausendeins

    Interessanter Link zum Thema – http://www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web70-1.html

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  3. Gerade der letzte Abschnitt ist entlarvend. Mit welcher arroganten Überheblichkeit die Spiegel-Journalisten sowohl über die Menschen im Dritten Reich als auch über die Bürger der DDR richten, zeigt, wie wenig sie von der Wirklichkeit verstehen, in der sie selbst leben und arbeiten.

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  4. Ich habe den Spiegel vor Jahren gebeten zu berichten, dass in Hamburg die „Unverletzlichkeit der Wohnung“ wie im GG garantiert für alle eingeschränkt ist, damit bei Verdacht

    „unangemeldet und jederzeit“

    Beamte Wohnungen auf Leerstand oder Fewo-Vermietung kontrollieren können.

    Der „Spiegel“ wollte nicht berichten.

    Dann erwischte ich letztes Jahr den Hamburger SPD-Abgeordneten Dirk Kienscherf dabei, wie er AFD-Wahlplakate „Wegräumte“ und informierte den „Spiegel“. Der Dirk Kienscherf ist sogar parlamentarischer GF der SPD-Fraktion.

    Auch darüber wollte der „Spiegel“ nicht berichten.

    Einst Spiegel-Leser seit 1971 kann ich heute dieses Blatt nur noch mit „Lügenpresse“ betiteln.

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